{"id":1531,"date":"2015-11-01T19:56:18","date_gmt":"2015-11-01T18:56:18","guid":{"rendered":"https:\/\/2tramps1world.wordpress.com\/?p=1531"},"modified":"2018-02-15T12:36:39","modified_gmt":"2018-02-15T11:36:39","slug":"cusco-salkantay-trek-machu-picchu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2tramps1world.com\/?p=1531","title":{"rendered":"Cusco, Salkantay Trek &#038; Machu Picchu"},"content":{"rendered":"<h2>Cusco<\/h2>\n<p>Nach dem Abschied vom wundersch\u00f6nen Arequipa finden wir uns in DER Touristenhochburg Peru&#8217;s wieder: Cusco! Zusammen mit Corine &amp; Miet haben wir uns im\u00a0<strong>Hostel Frankenstein<\/strong>\u00a0eingenistet und f\u00fchlen uns beim ersten Stadtspaziergang wirklich erschlagen von den ganzen anderen Touristen! Wir waren drauf eingestellt und sind trotzdem \u00fcberrascht wie viele Menschen sich hier tummeln! Aber was genau zieht alle Leute hier her?<\/p>\n<p>Cusco bedeutet in quechua &#8222;Nabel der Welt&#8220; und ist als Ausgangspunkt f\u00fcr ber\u00fchmte Inkast\u00e4tte\u00a0<strong>Machu Picchu<\/strong>\u00a0bekannt geworden und auch wir sind deswegen hier.<!--more--><\/p>\n<p>Doch bevor wir uns auf den Weg zu\u00a0<em>der<\/em>\u00a0Inkast\u00e4tte schlechthin machen, machen wir erstmal das was wir inzwischen wirklich in Perfektion beherrschen: Wir lassen es uns gut gehen! Wir haben keine gro\u00dfen Pl\u00e4ne f\u00fcr die ersten Tage in Cusco und verbringen die Zeit mit kurzen Anrufen in die Heimat, Kaffee trinken, Marktbesuchen, gemeinsamem kochen, Barbesuchen und als &#8222;Highlight&#8220; bekommen Corine und Marco endlich ihr\u00a0<strong>Cuy<\/strong>\u00a0(Meerschweinchen, was hier als Delikatesse gilt).<\/p>\n\n<p>Nach ein paar ruhigen Tagen, verabschieden wir uns von Corine&#8230;da sie bei der Wanderung im Colca Canyon schon Probleme mit ihren Knien hatte, m\u00f6chte sie nicht mit zum Salkantay Trek sondern nur eine Tagestour zu Machu Picchu machen. Eventuell treffen wir uns in Bolivien wieder, ansonsten in Deutschland bzw. Holland. F\u00fcr uns drei ging es nach den ruhigen Tagen an die Planung der Wanderung und eins war gar nicht so einfach: gute Ausr\u00fcstung finden! Agenturen die dich f\u00fcr ein paar hundert Dollar zum Trek bringen wollen gibt es wie Sand am Meer, aber einen anst\u00e4ndigen Verleih f\u00fcr Zelt, Schlafs\u00e4cke &amp; Kocher?! Fehlanzeige!<\/p>\n<p>Wir haben fast 2 Tage mit der Suche verbracht und dachten schon wir k\u00f6nnten unsere Pl\u00e4ne abschreiben, aber dann sind wir f\u00fcndig geworden! F\u00fcr ca. 10\u20ac \/ Tag k\u00f6nnen wir ein Zelt f\u00fcr uns 3, Schlafs\u00e4cke, Kocher, Kochgeschirr und Matratzen leihen. Danach mussten wir nur noch Essen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage kaufen &#8211; was im Einkaufskorb gelandet ist? Eine Menge Instantnudeln, N\u00fcsse, M\u00fcsliriegel, Kekse &amp; Eier \ud83d\ude00 &#8211; eine Menge Eier kochen, einen Bus ausfindig machen und es kann losgehen!<\/p>\n<h2>Salkantay Trek<\/h2>\n<p><strong>Tag 1: Soraypampa &#8211; Andenes<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc03879.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1554 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc03879.jpg?w=300&#038;resize=300%2C169\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am ersten Tag klingelt schon um 4 Uhr der Wecker, damit wir um kurz vor 5 in ein Collectivo (Sammeltaxi) steigen k\u00f6nnen. Immerhin stehen uns ein paar Stunden Fahrt und anschlie\u00dfend 19km Wanderung bevor.<\/p>\n<p>Als wir unseren Ausgangspunkt der Wanderung erreicht haben, st\u00e4rken wir uns mit einem kleinen Fr\u00fchst\u00fcck bevor es erstmal 850 H\u00f6henmeter hoch zum Pass geht, um danach \u00fcber 1350 H\u00f6henmeter abzusteigen. Wir wissen, dass der Trek als schwierig gilt und der erste Tag ist direkt eine Herausforderung: der Anstieg zieht sich hin, der Weg ist schmal und teilweise sehr steil und rutschig und die schweren Rucks\u00e4cke tun ihr \u00fcbriges. Aber wir kommen besser voran als gedacht und trotz K\u00e4lte sind wir froh als wir den h\u00f6chsten Punkt, den Pass von wo aus man den Salkantay Gipfel sehen kann, erreichen. Leider spielt das Wetter nicht so gut mit &amp; wir sehen den Gipfel auf Grund der vielen Wolken nicht. Unterwegs treffen wir noch einen kleinen Jungen der mit seiner Mutter mitten im Nirgendwo (kurz vor dem Pass) in einer kleinen H\u00fctte wohnt. Er ist total begeistert von unserer Kamera, kann es nicht fassen, dass er sich da auf dem Display wie in einem eingefrorenen Spiegel ansehen kann, und l\u00e4sst sich die Kamera kaum wieder aus der Hand nehmen. So fasziniert er von der Kamera ist, so fasziniert sind wir von ihm &amp; davon, dass er trotz eisiger K\u00e4lte ohne Schuhe rum l\u00e4uft&#8230;<\/p>\n\n<p>Trotz des tr\u00fcben Wetters genie\u00dfen wir den ersten Tag: die Landschaft wechselt von Wiesen, zu steinigem Ger\u00f6ll, zu schneebedeckten Gipfeln und wieder zur\u00fcck zu Wiesen. Nach 8 Stunden erreichen wir unser Tagesziel, schlagen unser Zelt neben Schweinen und Hunden auf &amp; g\u00f6nnen uns &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; eine gro\u00dfe Portion Instantnudeln. Bevor wir uns ins Zelt verkriechen, m\u00fcssen wir noch \u00fcber unsere Zeltnachbarn schmunzeln, denn sie machen genau das was wir vermeiden wollten: Sie lassen sich bekochen, ihre Zelte aufbauen und morgens Tee zum &#8222;Bett&#8220; bringen&#8230;. man sind wir froh, dass wir es so einfach haben!<\/p>\n<h4>Tag 2: Andenes &#8211; Sahuayaco<\/h4>\n<figure id=\"attachment_1616\" aria-describedby=\"caption-attachment-1616\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc03970.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1616 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc03970.jpg?w=300&#038;resize=300%2C169\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1616\" class=\"wp-caption-text\">Guck mal Johannes!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der zweite Tag begr\u00fc\u00dft uns mit Sonnenschein, auch wenn es noch nicht allzu warm ist. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machen wir uns auf zur zweiten Etappe: heute liegen wieder 19km vor uns, aber wir wissen das es erstmal haupts\u00e4chlich bergab geht und wurden vor der kommenden Hitze gewarnt. Nachdem wir gestern dick eingepackt mit M\u00fctze, Schal und Handschuhen rumlaufen mussten k\u00f6nnen wir uns das gar nicht vorstellen.<\/p>\n<p>Doch es kommt genau so: der zweite Tag ist sonnig und warm. Die Landschaft hat sich inzwischen zu gr\u00fcnen Wiesen, H\u00fcgeln und einem dichten schattigen Wald gewandelt. Wir laufen fast den ganzen Tag am Fluss entlang, aber anders als erwartet geht es nicht nur bergab, sondern immer wieder auf und ab, auf und ab. Nach einer Weile kommen wir an eine H\u00fctte, wo eine Frau mitten im Wald Getr\u00e4nke und Obst verkauft: eine echte Oase! Das einzige was unsere Laune tr\u00fcbt: ein fieser Truthahn hat es auf uns abgesehen und attackiert Miet. Da er uns keine Ruhe l\u00e4sst, bleibt es bei einer kurzen Pause bevor es weiter geht. Der Abschnitt an diesem Tag geht gr\u00f6\u00dftenteils durch den Nebelwald, wo tropische Temperaturen herrschen und ebenso tropisches Obst w\u00e4chst. Leider sind die Bananen und Avocados noch nicht reif und an die Mangos, Baumtomaten und Grenadias kommen wir nicht ran&#8230;<\/p>\n\n<p>Tag 2 endet an einem Campingplatz, den wir ganz f\u00fcr uns alleine haben. Und das beste: das campen ist gratis und obwohl wir mitten im Nirgendwo gestrandet sind kostet das Bier im Kiosk nicht mehr als in Cusco. Da kann man auch mal \u00fcber den fiesen Moskitoschwarm hinwegsehen, der uns schon durch den ganzen Nebelwald folgt&#8230;<\/p>\n<h4>Tag 3: Sahuayaco &#8211; Llactapata<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc04025.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1647 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc04025.jpg?w=300&#038;resize=300%2C169\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am dritten Tag werden wir von Regen begr\u00fc\u00dft und wir \u00fcberlegen schon ob wir unsere Tagesetappe nicht \u00e4ndern und zu den nahegelegenen hei\u00dfen Quellen laufen sollen. Aber der Kioskbesitzer versichert uns das der Regen bald aufh\u00f6rt und wir glauben ihm. Nach den ersten Metern best\u00e4tigt sich zum Gl\u00fcck das er Recht hat. Wir haben nur eine 9km lange Etappe vor uns, die allerdings wieder durch den schw\u00fclen Nebelwald und ausschlie\u00dflich bergauf geht&#8230; Die Aussicht ist zwar sch\u00f6n, aber die Moskitos vermiesen uns ein bisschen die Stimmung. Egal welches Spray wir benutzt, nichts scheint zu helfen und wenn wir nur 10 Sekunden stehen bleiben um eine Verschnaufpause zu machen sind wir direkt in eine schwarze Moskitowolke geh\u00fcllt.<\/p>\n\n<p>Oben angekommen schauen wir uns noch ein paar kleine Ruinen an, k\u00f6nnen aber auch da nicht lange verweilen&#8230;.die Moskitos machen uns wahnsinnig. Doch am Campingplatz angekommen ignorieren wir die Viecher f\u00fcr ein paar Minuten um den unglaublichen Augenblick zu genie\u00dfen: wir sehen heute schon auf Machu Picchu (zwar aus weiter Ferne, aber immerhin!) und wissen das sich das qu\u00e4len gelohnt hat. Au\u00dferdem haben wir den ganzen Nachmittag Zeit zum Lesen, ausruhen, Moskitos bek\u00e4mpfen und Karten spielen und k\u00f6nnen dabei noch die tolle Aussicht genie\u00dfen.<\/p>\n<h4>Tag 4: Llactapata &#8211; Aguas Calientes<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0248.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1716 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0248.jpg?w=300&#038;resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Tag beginnen wir hoch motiviert: wie immer mit &#8222;k\u00f6stlichem&#8220; Instantfr\u00fchst\u00fcck (ein Pulver was wie Kakao schmecken SOLL, aber widerlich schmeckt) und einer Menge Moskitos. Heute stehen uns nochmal 15 km bevor, zwar haupts\u00e4chlich bergab und flach, doch die vorherigen Tage stecken uns doch etwas in den Beinen. Von unserer sch\u00f6nen Sicht auf Machu Picchu verabschieden wir uns erstmal und machen uns auf den Weg Richtung Hidroelectrica (ein riesiges Wasserwerk inkl. Wasserfall). Der Weg ist wie am Tag zuvor moskitoreich, schw\u00fcl und trotzdem sch\u00f6n. Als wir Hidroelectrica erreichen, m\u00fcssen wir nur noch die 10km bis Aguas Calientes an Bahngleisen entlang laufen (zum Gl\u00fcck streikt die Bahn heute) und finden uns im Tal zwischen riesigen Felsen wieder. Direkt neben uns wieder tropischer Wald, voller Bananenstauden, sch\u00f6nen (uns) unbekannten Pflanzen und einem Fl\u00fcsschen&#8230;herrlich!<\/p>\n\n<p>Eigentlich wollen wir uns kurz vor Aguas Calientes auf einem Campingplatz niederlassen, aber der Besitzer ist nicht da, wir k\u00f6nnen unsere Rucks\u00e4cke nirgendwo verstauen und wir sind direkt wieder in eine Moskitowolke geh\u00fcllt. Au\u00dferdem sieht es nach Unwetter aus, was den Ausschlag daf\u00fcr gibt, dass wir zum Ort laufen und direkt ins erstbeste bezahlbare Hostel einchecken. Nach kurzem Ausruhen wollen wir unsere Tickets f\u00fcr Machu Picchu am n\u00e4chsten Tag besorgen, aber auf Grund der Streiks hat das B\u00fcro nur am Abend f\u00fcr eine Stunde auf. Also gut: kaufen wir eben was zu essen, zu trinken und kochen im Hostel. Doch mit unserem Gaskocher werden wir auf die &#8222;Dachterrasse&#8220;\/ W\u00e4scheleinen-Labyrinth verbannt&#8230;halb so wild, bis es zu regnen anf\u00e4ngt haben wir zum Gl\u00fcck aufgegessen und k\u00f6nnen uns zum ruhen in unsere &#8222;gem\u00fctlichen&#8220; Stockbetten legen (in Sabrina&#8217;s Bett gabs zur \u00dcberraschung noch ein paar M\u00fcnzen und eine halbe Zigarette&#8230;Gute Nacht) bis es Zeit ist wieder nach den Tickets zu schauen. Endlich k\u00f6nnen wir unsere Studentenausweise benutzen und bekommen die Tickets f\u00fcr Machu Picchu zum halben Preis!<\/p>\n<h4>Tag 5: Aguas Calientes &#8211; Machu Picchu &#8211; Machu Picchu Montana \u00a0&#8211; Machu Picchu &#8211; Aguas Calientes &#8211; Hidroelectrica<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc04118.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1675 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/10\/wpid-dsc04118.jpg?w=300&#038;resize=300%2C169\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der letzte Tag ist angebrochen: nochmal ca. 22 km und dann ist es geschafft&#8230;doch das ahnen wir noch nicht als morgens um 4 Uhr der Wecker klingelt. Wir wollen zufu\u00df zu Machu Picchu hoch laufen um vor den Bussen dort zu sein und obwohl das Tor erst um 5 \u00f6ffnet m\u00fcssen wir uns in eine kleine Schlange einreihen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0255-e1446399278767.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1718 size-medium\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0255-e1446399278767.jpg?w=225&#038;resize=225%2C300\" alt=\"MIet macht sich bereit f\u00fcr den Weg zu Machu Picchu\" width=\"225\" height=\"300\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Halb so wild, wir schaffen es trotzdem mit die ersten auf dem Gel\u00e4nde zu sein und obwohl Marco eigentlich so gar keine Lust auf den heutigen Tag hatte: der Ort ist einfach magisch! Vor allem da das riesige Gel\u00e4nde noch menschenleer ist, k\u00f6nnen wir ein paar ruhige Minuten in der Sonne genie\u00dfen.<\/p>\n\n<p>Im 15. Jahrhundert haben die Inkas die riesige Anlage auf \u00fcber 2300 H\u00f6henmetern auf einem Bergr\u00fccken zwischen dem Huayna Picchu und dem Machu Picchu Berg erbaut. Teilweise wurde die Anlage f\u00fcr landwirtschaftliche Zwecke genutzt, weshalb alles terrassenf\u00f6rmig angelegt war; aber es gab auch Werkst\u00e4tten, Wohnh\u00e4user, Tempel und eine k\u00f6nigliche Residenz.<\/p>\n<p>Mit unserem Ticket haben wir noch die M\u00f6glichkeit auf den &#8222;Machu Picchu Berg&#8220; (Machu Picchu Montana) zu gehen, was wir nat\u00fcrlich trotz der anstrengenden letzten Tage machen wollen um einen guten \u00dcberblick \u00fcber die komplette Inkast\u00e4tte zu bekommen. \u00dcber eine Stunde dauert der Aufstieg \u00fcber winzige Steinstufen aber von oben ist die Sicht wirklich nochmal anders und ebenfalls besonders. Vor allem\u00a0spielt das Wetter sehr gut mit und die Sonne lacht die ganze Zeit f\u00fcr uns.<\/p>\n\n<p>Nach ca. 6 Stunden verabschieden wir uns von Machu Picchu und seinen (inzwischen enormen) Touristenmassen. Zufu\u00df gehts wieder zur\u00fcck nach Aguas Calientes um die Rucks\u00e4cke im Hostel abzuholen. Vom ganzen rumlaufen sind wir k.O. aber wir m\u00fcssen uns direkt auf den R\u00fcckweg nach Hidroelectrica machen um am Abend noch einen Bus nach Cusco zu erwischen. Die Strecke entlang der Bahn zieht sich unheimlich in die L\u00e4nge und kurz vor Ende geraten wir in einen fiesen Regenschauer! Super, kurz vorher haben wir uns auf Grund der Hitze noch Regen gew\u00fcnscht, aber so viel? Innerhalb kurzer Zeit sind unsere Hosen, Socken und Schuhe (trotz Poncho) nass und als ein kleiner Unterstand kommt, ergreifen wir die Chance; machen kurz Halt und siehe da: es gibt Bier! Also Abwarten und Bier trinken \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0317.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1723\" src=\"https:\/\/2tramps1world.files.wordpress.com\/2015\/11\/wpid-sam_0317.jpg?w=809&#038;resize=809%2C607\" alt=\"\" width=\"809\" height=\"607\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem der Regen nachgelassen hat gehen wir weiter und bekommen direkt in Hidroelectrica ein Collectivo; also nur noch 6 Stunden in nassen Sachen im Auto sitzen. Wir sind froh als wir in Cusco ankommen aber ein Hindernis steht uns noch bevor: wir haben unsere Sachen w\u00e4hrend dem Trek im Hostel Frankenstein gelassen aber kein Zimmer f\u00fcr die R\u00fcckkehr reserviert, da wir auf Grund der Streiks nicht wussten wann wir es tats\u00e4chlich zur\u00fcck schaffen. Nat\u00fcrlich ist kein Zimmer mehr frei und wir m\u00fcssen uns im 23 Uhr noch ein neues Hostel suchen&#8230; Geht zum Gl\u00fcck schneller als gedacht und wir fallen todm\u00fcde in unsere Betten. Die n\u00e4chsten zwei Tage vertr\u00f6deln wir noch in Cusco bevor wir uns von Cusco und Peru verabschieden.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Bericht kommt also aus: BOLIVIEN!<\/p>\n<p>Eure Tramps<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cusco Nach dem Abschied vom wundersch\u00f6nen Arequipa finden wir uns in DER Touristenhochburg Peru&#8217;s wieder: Cusco! Zusammen mit Corine &amp; Miet haben wir uns im\u00a0Hostel Frankenstein\u00a0eingenistet und f\u00fchlen uns beim ersten Stadtspaziergang wirklich erschlagen von den ganzen anderen Touristen! Wir waren drauf eingestellt und sind trotzdem \u00fcberrascht wie viele Menschen sich hier tummeln! 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