Auf zur Südinsel!

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Nach unserem traumhaften Kurzurlaub in Tonga wollten wir so schnell wie möglich auf die Südinsel um dort noch ein bisschen schönes Wetter zu haben bevor der Winter in Neuseeland Einzug hält.

Mit der Fähre fuhren wir also einige Tage später von Wellington nach Picton.

Von Picton (im Norden der Südinsel) wollten wir schnellstmöglich über die Westküste bis runter zum Fiordland ganz im Süden fahren. Denn dort findet man zum einen 3 der „Great Walks“, also Wanderungen die wir machen wollten; aber andererseits wollten wir dafür noch den letzten Monat im Herbst abpassen um noch einigermaßen Wetter für die Wanderungen zu haben. Da diese Region aber die regenreichste Neuseelands ist, hatten wir nicht allzu große Hoffnungen. 😀

Die Westküste entlang

Während den ersten Tagen auf der Südinsel hatten wir wirklich Pech mit dem Wetter! Das brachte uns zum einen schnell voran – wer will schon im Regen Sightseeing machen!?- aber zum anderen hatten wir auch Angst das wir vielleicht etwas verpassen würden. Die Vorstellung von unserer Reise im Auto war im Vorfeld in etwa so: Anhalten wo wir es schön oder interessant finden und sonst halt gemütlich weiter bummeln.

Mit tagelangem Dauerregen kam uns die Fahrt eher wie eine Flucht Richtung besserem Wetter vor. Sobald sich ein „Sonnenfenster“ auftat flüchteten wir aus dem Auto und versuchten das gute Wetter so gut wie möglich auszunutzen. Ab und zu wurden wir natürlich trotzdem vom Regen überrascht, so zum Beispiel auch bei unserem

Abstecher zum Franz-Josef-Gletscher

Da wir ja ein paar ziemlich verregnete Tage hatten, hatten wir genügend Zeit uns etwas besser mit unserer angepeilten Route vertraut zu machen. Eigentlich hatten wir z.b. den Franz-Josef-Gletscher gar nicht auf dem Plan, da wir wussten das der Gletscher nichts ist gegen die riesigen Eismassive die wir in Südamerika bereits bestaunen konnten. Aber da wir genau in dem Moment als wir dort vorbei fuhren gutes Wetter sichteten, wollten wir uns bei einem Spaziergang zum Gletscher die Beine vertreten.

Anfangs läuft der Pfad noch durch ein lichtes Wäldchen, doch nach einer Weile kommt man in das vom Gletscher gegrabene Tal.

Im Tal selbst gibt es nicht viel zu sehen: der Gletscher, der vor wenigen Jahren noch um einiges größer war, hat viel Geröll ins Tal gebracht und Links und Rechts vom Weg kann man immer wieder Wasserfälle entdecken. Als wir den Gletscher erreichen versteckt er sich auch schon größtenteils wieder in den Wolken; aber man kann ihn noch erahnen.

Auf dem Weg zurück zum Auto wurden wir dann schön vom Regen eingeweicht. Uns reicht es mit dem Regen: wir bewegen uns jetzt weiter Landeinwärts.

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